Was mich antreibt

Liebe Freund*innen,

Seit ich vor 10 Jahren Parteimitglied wurde, mache ich auf verschiedenen Ebenen Frauenpolitik, denn Feminismus ist für mich persönlich und viele viele andere Frauen überlebenswichtig.

Wenn jede dritte Frau im Lauf ihres Lebens sexualisierte Gewalt erleben muss, wenn jeden Tag in Deutschland ein Mann versucht seine Partnerin zu töten, dann können wir es uns nicht länger leisten, dass Schutz- und Hilfestrukturen wie Beratungsstellen und Frauenhäuser so unterfinanziert sind und besonders Frauen in ländlichen Gegenden dafür oft viele Kilometer zurücklegen müssen.

Frauen haben ein Recht auf staatlichen Schutz! Ich kann es nicht fassen, wie lange die Frauenbewegung dies schon einfordert und doch ist zu wenig passiert. Das muss sich dringend ändern!

Lasst es uns beim Namen nennen: Die Häufigkeit, in der Frauen Gewalt erleiden ist ein massives Problem der inneren Sicherheit. „Der Sinn von Politik ist Freiheit“, sagte die große Hannah Arendt. Doch wie könnten wir als Gesellschaft frei und erfolgreich sein, wenn die Hälfte von uns ausgebremst wird?!

Ich will dafür sorgen, dass wir den Mädchen und Frauen kommender Generationen eine Welt hinterlassen, in der sie freier und ohne Angst leben können. Dafür müssen wir auch international für ihren Schutz eintreten und feministische Außenpolitik betreiben, so wie es beispielsweise Schweden schon vormacht. Das bedeutet z.B., dass die Menschenrechte von Frauen und Minderheiten zur Bedingung für internationale Zusammenarbeit im Bereich Entwicklungs- und Handelspolitik werden.

Auch hier bei uns dürfen wir im Einsatz für eine offene Gesellschaft ohne Diskriminierungen nie müde werden. Uns gegen Rassismus, gegen Antisemitismus und gegen Rechts zu stellen, gehört zu unserer Grünen DNA.

In unserer vielfältigen Gesellschaft leben Menschen mit verschiedenen Religionen oder ohne Religion. Damit dieses Miteinander gut gelingt, brauchen wir eine starke Grüne Religionspolitik, die auch dort wo Probleme liegen nicht wegsieht.

Lasst uns an der Seite von liberalen Muslim*innen stehen, besonders in ihrem Zweifrontenkampf gegen Vorurteile und Rassismus auf der einen und gegen islamistischen Hass und Extremismus auf der anderen. Dafür sollten wir besonders queere Muslim*innen und muslimische Frauen unterstützen. Diesen zwei Gruppen zur Seite zu stehen ist nicht nur im Kontext Islam wichtig, sondern insbesondere auch im Umgang mit den Kirchen.

Ich möchte eine Grüne Religionspolitik, die sich patriarchalen Strukturen in allen Religionsgemeinschaften entgegenstellt und Initiativen fördert wie Maria 2.0, die mehr Gleichberechtigung in der katholischen Kirche fordern.

Schon seit meiner Grünen-Jugend-Zeit setze ich mich für mehr Gleichberechtigung ein. Als Teil der Klimageneration bin ich die letzten Jahre für konsequenten Klimaschutz und das 1,5-Grad Ziel mit Fridays for Future auf die Straße und mit Ende Gelände in die Kohlegrube gegangen. Im Landesvorstand habe ich an unserem ambitionierten Landtagswahlprogramm mitgeschrieben. Jetzt bin ich Direktkandidatin im Wahlkreis Göppingen und möchte unsere Grünen Themen da in die Fläche bringen, wo es bisher noch nie ein Grünes Bundestagsmandat gab und es im Geislinger Teil auch leider nicht für ein Grünes Mandat bei der Landtagswahl gereicht hat.

Für weniger schwarze Flecken auf der Wahlkreiskarte, für Grüne Religionspolitik und eine feministische Innen- und Außenpolitik bewerbe mich auf den Listenplatz 17 und zähle dabei auf Eure Unterstützung!

Eure Viktoria

Mein Hintergrund und meine Stationen

  • Ich bin 29 Jahre alt und Fan von Theater, Konzerten und Subkultur
  • Seit 2017 im Landesvorstand der Grünen Baden-Württemberg
  • Engagiert in der Flüchtlingshilfe, Jugendgruppe Kirche, in feministischen Gruppen, ver.di
  • Früher: Landesvorstand Grüne Jugend BW, Stadtvorstand Tübingen, Kreisvorstand Stuttgart, Bezirksbeirätin in Stuttgart
  • Mitarbeiterin im Landtag (u.a. von Alex Maier bis zu seinem Wahlsieg als OB)
  • Studium: Politikwissenschaft und Rhetorik in Tübingen und St. Andrews